Miriquidi – Der 24 Stunden Skilanglauf

Das Ski-Event im Erzgebirge - Eine Herausforderung für Jung und Alt

Alte Werte neu entdecken!

7. Miriquidi 16.-17. Februar 2019

Der 7. Miriquidi 2019 wurde bei bestem Wetter erfolgreich beendet. Ein Bericht dazu findet Ihr unten stehend. Die detaillierten Ergebnisse findet Ihr unter folgendem Link bzw. über die Menüführung auf der linken Seite.


Ergebnisse 7. Miriquidi 2019


Fotoimpressionen vom 7. Miriquidi findet Ihr unter folgendem Link oder über die Menüführung auf der linken Seite. Fotos und Portraits der Starter und Teams auf der Strecke sind jetzt ebenfalls online.


Miriquidi 2019 - Fotoimpressionen


Das Organisationsteam am Ende der Veranstaltung

Perfektes Wetter, ausreichend Schnee, eine professionelle Organisation und begeisterte Starter machten den 7. Miriquidi zu einem besonderen Sportereignis in der Region, bei dem auch ein neuer Streckenrekord aufgestellt wurde.

Frau Holle und Petrus meinten es in diesem Jahr wirklich gut mit den Organisatoren des deutschlandweit ersten und einzigen 24 Stunden Skilanglaufs. Soviel Sonne, Schnee und Windstille gab es noch nie bei dieser Veranstaltung. Einzig und allein die Plusgrade, die den Schnee tagsüber ein wenig stumpf machten, waren ein Wermutstropfen.

Anmelden konnte sich für den Lauf Jedermann. Der Andrang auf die begehrten Startplätze war groß. Schon Ende 2018 waren die limitierten Startplätze ausgebucht. Letztendlich stellten sich 2019 dann insgesamt 252 Starter, aufgeteilt auf 38 Einzelstarter, davon 9 Einzelstarterinnen, 23 Zweierteams, davon 3 weibliche Zweierteams und 42 Viererteams, davon ein reines Frauenteam der Herausforderung.




Eine Herausforderung war auch die Organisation. Veranstalter SV Zinnwald sowie das Org.team um Frank Meutzner und den KV Rohnspitzler haben über ein Jahr lang dieses besondere Sportevent vorbereitet. Auf dem ehemaligen Zollgelände in Zinnwald wurde die alte LKW-Halle zur Starterhalle umfunktioniert, Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen und die Wettkampfstrecke präperiert abgesteckt. Neben Übernachtung und Verpflegung für alle Starter von Freitag bis Sonntag gehören auch Zeitmessung, Streckenabsicherung, Siegerehrung und viele weitere Kleinigkeiten zu den Aufgaben des Organisationskomitees. Unterstützt wurden Sie dabei auch vor der Stadt Altenberg. Marcel Reuter koordinierte die Arbeiten vor Ort, die vom Org.team gewünscht wurden.


7. Miriquidi 16.-17. Februar 2019

Für die Realisierung eines derartigen Projekts ist neben dem persönlichen Einsatz der Organisatoren und zahlreicher Helfer auch die Unterstützung einer Vielzahl von Sponsoren erforderlich. So stellt z. B. die Stadt Altenberg das ehemalige Zollgelände zur Verfügung, die Firma Rohrbau Lange aus Dresden und Elektro Dresden West unterstützten das Org.team bereits ab Donnerstag morgen bei Vorbereitungen. Neue Wasser und Stromanschlüsse wurden eigens für das Event gelegt und ein riesiges Starterzelt errichtet.




Am 16.Februar 10:00 Uhr konnte dann Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten pünktlich den Startschuss im osterzgebirgischen Zinnwald geben. Bei herrlichem Sonnenschein machten sich die 103 Teams im klassischen Stil als Einzelstarter, Zweier- oder Viererteams auf die 6 km lange Runde, um so viel wie möglich Kilometer in den nächsten 24 Stunden zu laufen. Vom Hobbyläufer bis zu semiprofessionellen Sportlern waren alle Fraktionen vertreten. Auch ein Viererteam mit MDR-BIWAK Moderator Thorsten Kutschke war am Start. Er berichtete am Samstag und Sonntag live im MDR-Sachsenspiegel über das Event. Bemerkenswert ist Teilnahme zweier Läuferinnen die aus Holland angereist waren. Im Sommer hatten sie Urlaub in Altenberg gemacht und waren auf der Webseite der Stadt Altenberg auf den 24 Stunden Skilauf aufmerksam geworden. Da es in Holland normalerweise keinen Schnee gibt, wollten die beiden Frauen unbedingt mal mit Langlaufski auf richtigem Schnee fahren als nur auf Skirollern und machten sich auf den weiten Weg nach Zinnwald.

Ansonsten war die Herangehensweise an den Lauf dabei für jeden unterschiedlich. Ging es bei den Einen um die schnellsten Zeiten und meisten Kilometer, so ging bei Anderen um das Durchhalten überhaupt. Wann und wie oft gewechselt wird, ob und wie lange geschlafen wird bestimmen die Teilnehmer selbst.

Runde um Runde wurde auf der 6 km langen präparierten Loipe an der Scharspitze von Teams und Einzelstartern abgespult. An den zwei kritischen Kurven waren während des gesamten Laufs Helfer im Einsatz, um die Strecke in möglich besten Zustand zu halten. In der Nacht wurden diese beiden neuralgischen Punkte sogar beleuchtet. Die Läufer selbst liesen auch genug Sorgfalt walten und so konnte der Lauf ohne einen nennenswerten Sturz oder gar Unfall am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein beendet werden. Insgesamt wurden 3959 Runden gelaufen und somit 23754 km absolviert.




Auch die Einzelergebnisse beim 7. Miriquidi sind wieder einmal beachtenswert. So wurde trotz der etwas stumpfen Schneebedingungen einer neuer Streckenrekord bei den Zweierteams erzielt. Das Team “Zittauer Bummelbahn” mit Steffen Otto und Ralf Große aus Waltersdorf bei Zittau lief sagenhafte 378 km und überbot die bis dahin bestehende Bestmarke um 18 km. Damit hält Ralf Große beim Miriquidi nun zwei Rekorde. Beim 6. Miriquidi 2017 hatte er mit 348km einen neuen Streckenrekord bei den Einzelstartern aufgestellt.

Die Ergebnisse im Kurzüberblick:
Sieger bei den Einzelstartern wurde mit 246 km Dietrich Seifert aus Sebnitz, gefolgt von Carsten Vater aus Dresden mit 240 km und Hendrik Heß aus Dresden mit 234 km.
Die erfolgreichste Einzelstarterin war wieder einmal Christiane Grammlich von der Bergwacht Großenhain mit 216 km, gefolgt von Mandy Geske vom Laufverein Oberzwota mit 198 km. Den dritten Platz bei den Frauen belegte Dürt Gräf aus Pirna mit198 km.




Das beste Zweierteam „Zittauer Bummelbahn“ absolvierte 63 mal die 6 km lange Runde, das sind 378 km. Den zweiten Platz belegte das Team “4850” aus Freital mit 348 km, gefolgt vom Team “Neben der Spur” aus Dresden mit 336 km.
Das erfolgreichste Frauen-Zweierteam “Langzeit EKG” mit Susan und Christiane Kunz aus Chemnitz lief 270 km, gefolgt vom “DANiNa Skiteam Herm-Sprung” aus Hermsdorf / Erzgebirge mit 240 km. Platz drei mit 174 km belegten die beiden Holländerinnen vom Team “Bekaf NL”.

Das schnellste Viererteam “Heute schon geswixt?” hatte krankheitsbedingt nur drei Starter. Arne Reichelt, Franz Bergelt und Vincent Waller aus Leipzig brachten es auf 360 gelaufene Kilometer. Genauso viel Kilometer erreichten das Team “KV Rohnspitzler I” aus Dresden. Da bei gleicher Kilometeranzahl die Laufzeit mit gewertet wird, mussten sie sich wegen der 24 Minuten längerer Laufzeit knapp auf Platz 2 verweisen lassen. Platz 3 belegte das Team “Waldstürmer” aus Dresden mit 330 km.

Das einzige Frauenviererteam „endLOS“ aus Dresden mit Liane Heinrich, Alrun Flechsig, Katrin
Lindig und Ulrike Struck fuhr 306 km.




Die schnellste Runde lief Jörg Leupold aus Dresden vom Team “Neben der Spur” in 18,36 min. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,61 km/h.

Alles in allem kann die Veranstaltung als gelungen bewertet werden, viele positive Rückmeldungen der Starter unterstreichen dies. Das der “Miriquidi – 24 Stunden Skilanglauf” in Zinnwald/Altenberg immer an Bedeutung zunimmt zeigt auch die Tatsache, das im Rahmen der Kampagne des Freistaates Sachsen “So geht sächsisch.” bei der diesjährigen Auflage ein Dokumentarfilm über diese einzigartige Veranstaltung gedreht wurde. Dieser hat voraussichtlich beim “16. Bergsichten- Berg + Outdoor Filmfestival Dresden” vom 15. – 17. November Premiere und wird dann in den sozialen Medien veröffentlicht.

Die Veranstaltung wurde von der „Stadt Altenberg“ und dem „DRK Landesverband Sachsen e.V., Abteilung Bergwacht Sachsen“ unterstützt. Ihnen sowie den Sponsoren „Rohrleitungsbau Lange“, “Elektro Dresden West”, „Autohaus Pirna“ „schulz sportreisen“, “Feldschlößchen Brauerei”, “Gicon”, „Bergsichten-Festival Dresden“ und den vielen Helfern möchten die Organisatoren herzlich danken. Ohne deren Engagement wäre die Durchführung dieses Laufereignisses nicht möglich.

Auf Grund des großen Organisationsaufwandes hatten sich die Organisatoren bereits 2009 entschieden, den Lauf aller zwei Jahre durchzuführen. Der 8. Miriquidi ist somit für den Februar 2021 geplant. Als Termin ist der 6.-7. Februar vorgesehen. Momentan laufen dazu Gespräche mit der Stadt und den Behörden.



Die Miriquidi Veranstaltungen im Rückblick

Der “Miriquidi” ist bislang Deutschlands erster und einziger 24 Stunden Skilanglauf in Deutschland. Er wurde 2007 ins Leben gerufen und wird als klassischer Skilauf durchgeführt. „Miriquidi“ – der Begriff stammt aus dem 12.Jahrhundert und heißt übersetzt Dunkelwald. So wurde vor der Besiedlung der riesige, undurchdringliche Wald in der Kammlage des Erzgebirges bezeichnet. Die Benennung des 24 Stunden Laufes hat somit einen historischen Bezug zum Veranstaltungsort.


Start des 3. Miriquidi 2009

Start zum 3. Miriquidi 2009


Ursprünglich in Sayda gestartet findet der der Lauf seit 2008 in Zinnwald bei Altenberg, ca. 50km von Dresden entfernt, an der Grenze zu Tschechien statt. Der höchste Punkt des Osterzgebirges giltals relativ schneesicher. Die Wetterkapriolen der letzten Jahre führten aber teilweise zu Sorgenfalten beim Organisationsteam um Frank Meutzner und der KV Rohnspitzler. Ein kleine Übersicht verdeutlicht das.
1. Miriquidi 2007 – In Sayda als 8h Crosslauf durchgeführt.

2. Miriquidi 2008 – Lauf musste in Zinnwald kurz vorher wegen Schneemangel abgesagt werden.

3. Miriquidi 2009 – Endlich, der Lauf fand statt. Auf Grund des gewaltigen Organisationsaufwandes wurde entschieden, den “Miriquidi” nur noch aller zwei Jahre durchzuführen. Sollte er wetterbedingt ausfallen dann wird er im Folgejahr wiederholt.

4. Miriquidi 2011 – Wiederum bei bestem Wetter fand der Lauf statt.


Start des 4. Miriquidi 2011

Start zum 4. Miriquidi 2011


2013 und 2014 liessen die Schneebedingungen keinen Start zu.

Aber 2015 konnte der 5. Miriquidi bei Superwetter gestartet werden. Zu dem Zeitpunkt ahnte keiner (geschweige denn das ein Wetterbericht es vorhergesagt hat), das 18,5 Stunden später ein Sturm das Erzgebirge heimsuchte, der die Organsiatoren zwang, den Lauf vorzeitig zu beenden. Trotzalledem war es eine gelungene Sportveranstaltung. Sieger und Plazierte konnten geehrt werden. Abschlussbericht, Ergebnisse, Bilder und zwei Teilnehmerberichte findet man im Menüpunkt Archiv 2015.



Start zum 6. Miriquidi 2017

Der 6. Miriquidi – 24 Stunden Skilanglauf 2017 wurde dann endlich erfolgreich und ohne Zwischenfälle beendet. Das 60 köpfige Organisations- und Helferteam sorgte für einen reibungslosen Ablauf. 252 Starter (28 Einzelstarter, 20 Zweierteams und 46 Viererteams) stürzten sich in das große Abenteuer. Insgesamt wurden 4081 Runden a. 6 km gelaufen, das sind 24486 Gesamtkilometer. Alle Streckenrekorde der Vorjahre wurden gebrochen. Der beste Einzelstarter lief sagenhafte 348 km (PSV Zittau, Ralf Große), das beste Zweierteam erreichte 360 km (Team OSTL, Thomas Lindig und Olaf Schau) und das Siegerteam bei den 4er Mannschaften 414 km (Team WähRich, Sten Währisch, Tilo Währisch, Michael Richter, Jens Richter). Die schnellste Runde lief Sten Währisch in 17:22 min. Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer, Partner, Sponsoren und die netten StarterInnen.

Die Ergebnisse kann man unter dem folgenden Link einsehen:


Ergebnisse 6. Miriquidi 2017

Fotos vom Event kann man auf unserer Facebookseite einsehen:


www.facebook.com/24StundenSki

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